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Je mehr die IT an Bedeutung für ein Unternehmen gewinnt, desto notwendiger wird es, ihre Funktionsfähigkeit rund um die Uhr zu überwachen. Monitoring-Werkzeuge helfen dem IT-Verantwortlichen dabei: Sie eskalieren Funktionsstörungen anhand von Schwellenwerten, benachrichtigen den Support per E-Mail oder SMS und zeigen anhand von Trends auf, wie es den einzelnen Systemen geht.
Am Markt gibt es derzeit eine Reihe von guten Standardtools, welche die gebräuchlichsten Funktionen für die Systemüberwachung bieten. Problematisch wird es jedoch, wenn ein Unternehmen ganz spezifische Anforderungen an sein Monitoring stellt. „Die Standardsysteme lassen sich zwar im Rahmen eines Projekt- oder Wartungsvertrags anpassen. Das ist in aller Regel aber mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden“, sagt Oliver Bauersachs, Geschäftsführer der proveIT GmbH.
Eine echte Alternative für ein professionelles Monitoring bietet das OpenSource-Tool Nagios – ein Monitoring-Werkzeug, das lizenzkostenfrei im Internet verfügbar ist. Die OpenSource-Community von Nagios ist besonders aktiv und kümmert sich intensiv um regelmäßige Anpassung und Erweiterung. Sie veranstaltet Konferenzen und organisiert viermal im Jahr Workshops für Nagios-Anwender und Interessenten. Einer dieser Workshops fand Ende Juni am Forschungszentrum Karlsruhe statt. Eindrucksvoll konnten die Teilnehmer erleben, wie das Forschungszentrum mit Hilfe von Nagios seine rund 1.600 Forschungsserver und mehr als 13.000 Services überwacht. Auf den Servern befanden sich rund 1,5 Pentabyte an sensiblen Forschungsdaten, deren Auswertung besonders leistungsfähige Systeme erfordern.
Im Rahmen des Workshops konnten Anwender auch zusätzliche Wünsche und Anforderungen an das System einbringen. Das ist Usus in der Nagios-Community. „Dank der kurzen Wege zu den Programmierern werden Anpassungen oft sehr schnell realisiert“, sagt Bauersachs. „Die entsprechenden plug-ins oder Agenten sind einfach zu entwickeln. Nagios bietet alle Funktionen, die kleine und große Unternehmen für ein professionelles Monitoring benötigen.“ Zwar ist die OpenSource-Software kein Plug&Play-Lösung. „Als Anwender muss ich mir Wissen aufbauen und mit der Lösung wachsen“, sagt Bauersachs. „Doch die Schwelle, um eine solche Lösung einzuführen, ist einfach niedriger, da zwar Beratungskosten, aber keine Evaluations- und Lizenzkosten anfallen.“
Um Unternehmen bei der Einführung von Nagios zu unterstützen, hat die proveIT ein einfaches Dienstleistungspaket geschnürt. Dieses reicht von der Installation über die Einrichtung der Core Services bis zur laufenden Betreuung.
Sven Schulz (sven.schulz@proveit.de) und Oliver Bauersachs (oliver.bauersachs@proveit.de) stehen Ihnen gerne für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung.
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